Wirtschaft

Wie Green Bonds die Energiewende unterstützen

Im Fit for 55-Programm ist dargelegt, wie die EU das Ziel von 55 % weniger CO2-Ausstoss bis 2030 erreichen möchte. Der Umstieg auf erneuerbare Energien spielt dabei eine wesentliche Rolle. Die BKS Bank unterstützt Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen dabei mit innovativen Finanzierungsmodellen und Know-how. (Anzeige)

„Der Umstieg auf alternative Energiequellen ist ein Muss, wollen wir die Klimaziele erreichen“, so Herta Stockbauer, Vorstandsvorsitzende der BKS Bank. Für Unternehmen ergeben sich dadurch große Chancen, aber auch Risiken. „Vor allem der Umstieg auf erneuerbare Energien ist meist mit hohen Investitionskosten verbunden. Wir informieren über aktuelle Förderprogramme und auch über die zukünftigen Kreditvergabeprozesse, welche im Rahmen des EU-Aktionsplans zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums in Kraft treten werden“, so Stockbauer.

Vor allem Green Bonds* sind ein wichtiges Instrument auf dem Weg zu einer ­klimafreundlicheren Wirtschaft in Europa und eine gute Möglichkeit, Unternehmen bei Investitionen in den Umwelt- und ­Klimaschutz zu unterstützen. „Das können neue Bauprojekte, Sanierungen oder losgelöst davon neue Heizsysteme sein. In jedem Fall fließt der Emissionserlös eines Green Bonds ausschließlich in ein ausgewähltes, ökologisch nachhaltiges Projekt“, so Stockbauer.

Bereits finanziert wurden mittels Green Bonds der BKS Bank unter anderem eine Biomasseanlage der Hermes Schleifmittelanlage in Bad St. Leonhard, der Bau von Kleinwasserkraftwerken in Kärnten oder der Bau von Photovoltaikanlagen. Der nächste Green Bond der BKS Bank wird voraussichtlich noch in diesem Jahr zur Zeichnung aufgelegt werden. „Green und auch Social Bonds* wird eine zunehmend wichtige Rolle bei Finanzierungen von ökologisch und sozial wertvollen Projekten beigemessen. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir in diesem Bereich zu den Pionieren gehören und bereits nachhaltige Projekte mit einem Gesamtvolumen von 29 Mio. Euro finanziert werden konnten“, so Stockbauer.

Green Bonds für Green Buildings

Neben ihrem Kerngeschäft als Bankdienstleister, verwaltet die BKS Bank zahlreiche Immobilien und ist mit der BKS Immobilienservice G.b.m.H. erfolgreich als Bau­träger tätig. Selbstverständlich steht auch hier der Umwelt und Klimaschutz im Fokus. Im Green Deal berichtete die Europäische Union, dass auf Gebäude rund 40 % des Energiebedarfs der EU entfallen und energieeffizientem Bauen eine wichtige Rolle im Klimaschutz zukommt. „Unser Leuchturmprojekt, das BKS Holzquartier, wurde vor wenigen Wochen abgeschlossen. Die insgesamt 16 Kleinwohnhäuser waren bereits vor der Schlüsselübergabe vermietet. Das Interesse an Green Buildings ist groß“, so Stockbauer. Zwei weitere Projekte werden derzeit in Klagenfurt und im Burgenland umgesetzt. „Urban-Living nennt sich unser zweites Green Building in Klagenfurt in der Koschatstraße, welches noch vor dem ­Jahreswechsel fertiggestellt wird“, so Stockbauer.

Green Buildings berücksichtigen über den gesamten Lebenszyklus hinweg die Ökologie, Ökonomie und soziokulturelle Aspekte. Alle Green Buildings streben eine Zertifizierung nach ÖGNI an. Die ÖGNI – Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft – zertifiziert nachhaltige Gebäude und Quartiere nach dem europäischen Qualitätszertifikat der DGNB – Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen.

Herta Stockbauer, Vorstandsvorsitzende der BKS Bank. © Gernot Gleiss
Urban-Living, ein Green Building-Projekt der BKS Bank. © Archconsult
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