Am VZ Netzwerkdialog teilgenommen haben Führungskräfte von Advantage, Caritas Steiermark, CTP, Kärntner Kulturstiftung, KNAPP AG, Lebenshilfen Soziale Dienste, myAcker.com und next-Incubator. © Verantwortung zeigen!
Wirtschaft
27.07.2022

Wie sich Innovation und Nachhaltigkeit verbinden

Nachhaltigkeit ist eine bedeutende Quelle für Innovation, das zeigten beim VZ Netzwerkdialog Beispiele der Lebenshilfen Soziale Dienste und von next-Incubator. Davon konnten sich die Teilnehmenden beim Besuch des digital gesteuerten und durch Menschen mit Behinderung bewirtschafteten Ackers ‚myAcker plus‘ überzeugen.

Eine vielfältige Runde an Führungskräften ist zum Netzwerkdialog auf die Lassnitzhöhe gekommen. Der Titel der Veranstaltung lautete „Zukunftsbild Verantwortung“. Und dort setzt die Geschäftsführerin der Lebenshilfen Soziale Dienste Susanne Maurer-­Adrian in ihrem Beitrag unmittelbar an. „Wir haben mit 1.400 Mitarbeitern und 3.500 Kunden, die wir begleiten, einen großen Hebel, die Gesellschaft und unsere Lebenswelt zu beeinflussen. Und das haben wir uns im Jahr 2019 im Rahmen der Erarbeitung eines auch visualisiert dargestellten Zukunftsbildes Lebenshilfe 2025 bewusst gemacht und strategisch verankert. Es geht uns darum, durch soziale und ökologische Beiträge, auch intern Verbindungen zu schaffen und unsere Marke konsequent zu entwickeln. Innovation ist für uns ein wichtiger Teil, das Angebotsspektrums für die Menschen mit Behinderung, die wir betreuen, weiter zu entwickeln, aber auch als Arbeitgeberin immer besser zu werden. Der Potentialfokus ist für uns bedeutsam, wir wollen Lebensräume gestalten und ­verstehen uns als Teil der Gesellschaft. Wir verbinden Innovation und Nachhaltigkeit.“

MyAcker plus als Good Practice

Gleich neben dem Hotel Liebmann befindet sich ein Acker, der von der Lebenshilfe betrieben wird. Auch er entspringt einer Kooperation und verbindet Innovation und Nachhaltigkeit. Das Projekt nennt sich ­MyAcker plus und ist eine Zusammen­arbeit mit dem Start-up myAcker. Menschen ­können online eine Gartenfläche erwirtschaf­ten, parallel arbeiten hier sechs Kunden und zwei Mitarbeiter daran, das Gemüse entsprechend den Online-Vorgaben zu gießen, zu jäten und zu ernten. Das Gemüse wird den Online-Gärtnern dann zugesendet. „Für uns ist das Projekt eine besondere Möglichkeit, eine sinnstiftende Arbeit für Menschen zu schaffen und auch anderen Kunden die ­Möglichkeit zu geben, durch das online-­gärtnern digital fit zu werden“, berichtet Maurer-Aldrian.

Synergien von Natur und Technologie

Auch Thomas Wiedner, der Geschäftsführer von next-Incubator, einer Tochterfirma der Energie Steiermark, die sich zum Nachhaltigkeit-Hub entwickelt hat, gab Einblick in Projekte und auch in die Vision, die das zehnköpfige Team antreibt. „Wir wollen nachhaltige Werte schaffen und beschäftigen uns mit Projekten, die einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Das geht über innovative Energieprojekte weit hinaus und reicht von der Energiegewinnung über neue Mobilität bis hin zu Projekten der Kreislaufwirtschaft. Derzeit laufen rund 25 Projekte, es gibt regelmäßige Podcasts und immer wieder Calls, um innovative Ideen zu finden. Auch intern ist uns Nachhaltigkeit ein großes Anliegen, wir wollen ein rundum nachhaltig agierender Hub sein.“ Fortschritt und Umweltbewusstsein schließen sich nicht gegenseitig aus. Im Gegenteil. Synergien von Natur und Technologie sorgen für wirkliche Nachhaltigkeit. Am VZ Netzwerkdialog teilgenommen haben Führungskräfte von Advantage, Caritas Steiermark, CTP, Kärntner Kulturstiftung, KNAPP AG, Lebenshilfen Soziale Dienste, myAcker.com und next-Incubator.

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