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Wirtschaft
24.10.2025

WKK-Tour: AREA SÜD eröffnet Möglich­keiten

Im Rahmen einer Infotour klärte die Wirtschaftskammer Kärnten in Klagenfurt und Villach über Chancen für Wirtschaftstreibende auf.

Die Eröffnung der Koralmbahn steht kurz bevor – und damit die Entstehung einer neuen, dynamischen Wirtschaftsregion im Süden Österreichs. „AREA SÜD“ ist die Dachmarke, welche die Wirtschaftskammer für den neu verbundenen Raum ins Leben gerufen hat. Nun tourt die Wirtschaftskammer unter dem Motto „Koralmbahn: Impulse für den Süden“ durch Kärnten und machte kürzlich in Villach und Klagenfurt Halt. Im Mittelpunkt standen Chancen für Betriebe, Beschäftigte und Gemeinden, die vom Thema Standortentwicklung über neue Mobilitätsformen bis hin zu innovativen Geschäftsmodellen reichten.

„Die Koralmbahn schafft ein Stück Zukunft, das weit über die Schienen hinausreicht.“

Meinrad Höfferer, WKK-Direktor

„Die Koralmbahn ist weit mehr als ein Infrastrukturprojekt – sie ist ein wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und emotionaler Brückenbauer“, so WK-Direktor Meinrad Höfferer. „Wenn sich Märkte, Regionen und Menschen stärker vernetzen, entstehen völlig neue Perspektiven: für Investitionen, für Bildung, für Beschäftigung. Die Koralmbahn schafft ein Stück Zukunft, das weit über die Schienen hinausreicht.“

Kärnten soll aktiv gestalten

Die Wirtschaftskammer erwartet sich von der neuen Bahnstrecke eine positive Entwicklung im gesamten Süden Österreichs, ausgelöst durch Betriebsansiedelungen, eine höhere Mobilität von Fachkräften und eine damit einhergehende steigende Standortattraktivität. „Kärnten muss diese Dynamik nutzen und aktiv Gastalter sein“, betonte Höfferer. Diese Wahrnehmung teilt auch Herwig Draxl, Leiter der Wirtschaftspolitik in der WKK: „Die Koralmbahn ist der Startpunkt für eine neue urbane Achse zwischen Graz und Klagenfurt. Entscheidend ist, dass wir diese Chance intelligent nutzen. Unternehmen brauchen Räume, die Entwicklung ermöglichen – mit moderner Infrastruktur, flexiblen Arbeitsmodellen und klaren Zukunftsperspektiven.“ Draxler betont, dass Infrastruktur und Wirtschaftspolitik künftig stärker zusammengedacht werden müssten: „Wenn sich Verkehrswege verkürzen, wachsen auch die Chancen und damit auch die Innovation in einer Region.“

„Unternehmen brauchen Räume, die Entwicklung ermöglichen – mit moderner Infrastruktur, flexiblen Arbeitsmodellen und klaren Zukunftsperspektiven.“

Herwig Draxler, Leiter der Wirtschaftspolitik in der WKK

Im Rahmen der Infotour präsentierten Expert:innen aus Wirtschaft, Forschung und Verkehr – darunter etwa ÖBB-Regionalmanager Reinhard Wallner, Cargo-Center-Graz-Geschäftsführer Robert Brugger oder Joanneum-Research-Ökonom Eric Kirschner – wie die AREA SÜD zu einem der bedeutendsten Wirtschafts- und Lebensräume Österreichs werden kann. Durch kürzere Wege und neue Infrastruktur würden die Standortbedingungen deutlich verbessert,  was für Betriebe ebenso wie für Fachkräfte von Relevanz sei. Das Ziel: Den Süden Österreichs zu einer Region zu machen, die über die Grenzen hinaus wahrgenommen wird.

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