„Es ist gut, dass hier endlich etwas weitergeht. Das ist eine jahrelange Forderung von Frau in der Wirtschaft, die nun umgesetzt wird. Damit wird eine klare Benachteiligung von Unternehmerinnen endlich beseitigt.“
Wochengeld-Reform schafft Sicherheit für Unternehmerinnen
Bisher wurde das Wochengeld für Selbstständige rückwirkend für abgeschlossene Zeiträume ausgezahlt. Künftig ist eine monatliche Auszahlung vorgesehen, die nur noch einen Antrag erfordert. Ein zusätzlicher Betriebszuschuss von 550 Euro für nicht ruhende Gewerbe soll die laufenden Kosten während des Mutterschutzes zumindest teilweise abdecken. Diese Maßnahmen erhöhen die Planbarkeit und reduzieren bürokratischen Druck, besonders für Frauen, die neben der familiären Situation die Verantwortung für ihren Betrieb tragen.
Kärnten als Vorreiter
„Wir haben dieses Thema immer wieder aufgegriffen und nachdrücklich eingefordert. Kärnten ist bei der Vereinbarkeit von Mutterschaft und Unternehmertum ein Vorreiter“, betont Astrid Legner, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer und Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft. Ein Beispiel dafür sind die regelmäßigen Workshops in Kooperation mit der SVS Kärnten und dem Servicezentrum der Wirtschaftskammer. Sie bieten praxisnahe Informationen und Austauschmöglichkeiten für Unternehmerinnen. Die nächsten Termine sind am 6. Mai und 23. September geplant.
Wechsel in der FiW
Zum Jahresbeginn gibt es auch personelle Veränderungen in der Landesorganisation. Nach 18 Jahren Engagement zieht sich Nicole M. Mayer aus ihrer Rolle als stellvertretende Landesvorsitzende zurück und konzentriert sich auf ihre Aufgabe als EPU-Beauftragte in der Wirtschaftskammer. Ihre Nachfolge übernimmt Brigitte Truppe-Bürger, die weiterhin auch als Bezirksvorsitzende in Feldkirchen tätig ist.
WISSENSWERT
Nächste Workshops
Wann: 6. Mai, 23. September
Wo: WK-Bezirksstelle Villach
Wann: 23. September
Wo: Wirtschaftskammer Kärnten