Leben

Drei Schauplätze der Not – Caritas bittet dringend um Hilfe!

In Haiti und in Afghanistan haben sich die Ereignisse in den letzten Tagen überschlagen und im Südsudan wissen verzweifelte Mütter und Väter nicht, wie sie das Überleben ihrer Kinder sichern sollen. Die Caritas bittet dringend um Unterstützung!

Es geht um die Familien, deren Häuser das Erdbeben in Haiti dem Erdboden gleichgemacht hat, um die Menschen, die in Afghanistan vor der Schreckensherrschaft der Taliban flüchten und um unzählige Flüchtlinge die durch den Bürgerkrieg im Südsudan der Heimat entrissen wurden.
 
Erdbeben erschüttert Haiti
 
Haiti wurde von einem Erdbeben der Stärke 7,2 hart getroffen. Die Lage ist unübersichtlich, die Behörden befürchten hohe Opferzahlen, derzeit sind knapp 1.300 Todesfälle bestätigt, rund 5.700 Menschen wurden verletzt. Es geschieht knapp zehn Jahre, nachdem das Land schon einmal ein verheerendes Beben erleben musste – 200.000 Menschen kamen damals ums Leben. Hinzu kommt die schwierige wirtschaftliche Lage in Haiti, die Pandemie und die regelmäßig über das Land ziehenden Hurrikans – unglaubliche Herausforderungen für die Menschen. Die aktuelle Situation ist noch immer unübersichtlich – es ist noch immer unklar, wie viele Menschen betroffen sind. Sicher ist aber: Die Opferzahlen steigen stündlich. „Wir stellen den Menschen in diesen schweren Stunden Lebensmittel und ein Dach über den Kopf zur Verfügung. Dafür brauchen wir dringend Spenden“, so Caritasdirektor Ernst Sandriesser. Lage in Afghanistan dramatisch Aber nicht nur in Haiti wird dringende Hilfe benötigt. Auch die Lage in Afghanistan ist dramatisch. Die meisten Menschen flüchten nach Pakistan.
 
Im Nachbarland Afghanistans werden bereits 1,5 Millionen geflüchtete Menschen aus Afghanistan versorgt und in den kommenden Tagen und Wochen werden weitere Hunderttausende eintreffen. „Auch hier benötigen wir dringend Spenden, um den Menschen in der schweren Zeit vor Ort zu helfen. Wir dürfen jetzt nicht diskutieren, sondern müssen helfen – vor allem den Jüngsten und den Schwächsten in der Bevölkerung“, appelliert Sandriesser an die Bevölkerung.
 
Besorgniserregende Situation auch im Südsudan
 
Schwierig ist auch die Situation im Südsudan: Auch hier bereitet der Caritas die aktuelle Lage weiterhin große Sorgen. Das Land ist durch jahrzehntelange Kriege schwer gezeichnet, aktuell verschärft eine dramatische Hungersnot das Leben der Menschen. Tausende haben ihre Lebensgrundlage verloren und sind nun auf humanitäre Hilfe angewiesen. Naturkatastrophen wie Überschwemmungen verschlimmern die Lage. „Wir müssen jetzt auch hier mit Hilfspaketen, Saatgut und Werkzeugen helfen“, bittet der Caritasdirektor die Kärntner Bevölkerung um Unterstützung.
Afghanistan: Alles verloren haben Menschen, die vor den Taliban flüchten © Caritas-Partner*innen
Haiti: Vor den Trümmern ihrer Existenz stehen unzählige Menschen © Caritas CH
Südsudan: Menschen brauchen dringend Lebensmittel, um zu überleben © Caritas Österreich Seite 2 von 2
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