Reinhard Draxler, Michael Velmeden, Christian Ragger, Gerhard Christiner, Olga Voglauer, Meinrad Höfferer, Peter Weidinger. Fotocredit: WKK / Peter Just
Umwelt
30.06.2022

Kärntens Energiewende: Ausbau der Versorgungsnetze unverzichtbar!

Ob Blackout oder Gasnotstand: Nur zeitgemäße Infrastruktur kann massiven Schaden vom Wirtschafts- und Lebensstandort abwenden.

Zwei Veranstaltungen, ein Tenor: Kärnten muss alle technischen Möglichkeiten zur Produktion erneuerbarer Energie nutzen. Und es müssen ohne weitere Verzögerungen alle Versorgungswege — ob für Strom, Wärme oder Gas —  ausgebaut werden, um für alle Bedrohungen und künftigen Entwicklungen gerüstet zu sein.

Am frühen Abend kamen gestern im Haus der Wirtschaft am Europaplatz und online zahlreiche Interessierte zusammen, um sich unter dem Titel „Wirtschaftsstandort – Versorgungssicherheit – Blackout“ von Gerhard Christiner, dem technischen Vorstand des österreichischen Energienetzbetreibers Austrian Power Grid (APG) und Markus Hudobnik, dem Katastrophenbeauftragten des Landes Kärnten über die aktuelle Situation und die nötigen Investitionen zur Sicherung gegen Blackout ins Bild setzen zu lassen.  

Im Anschluss führten der Spartenobmann der Industrie, Michael Velmeden (CMS), und WK-Direktor Meinrad Höfferer durch ein ebenso konstruktives wie informatives Gipfelgespräch zwischen den beiden Stromnetzexperten Gerhard Christiner (APG) und Reinhard Draxler (Kelag) mit den Nationalratsabgeordneten Peter Weidinger (ÖVP), Olga Voglauer (Grüne) und Gernot Ragger (FPÖ) sowie den Abgeordneten zum Landtag Jakob Strauß, Christian Benger und Christoph Staudacher. Die Lehre aus dem Experten-Talk: Es sind massive Anstrengungen der Politik, aber auch der Wirtschaft und der Bevölkerung nötig, um die Energiewende — die für Kärnten auch große Chancen bietet — zu meistern.

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