Gesundheit

Zustimmung der Gesundheitsreferenten zu Kärntner Anträgen

Bei der heutigen Konferenz der Gesundheitsreferenten der Länder konzentrierte sich Beate Prettner auf drei wichtige Themen: eine bundesweit einheitliche Abwicklung bei Corona-Auffrischungsimpfungen, zusätzliche Kapazitäten für Long-Covid-Patienten und die Änderung der Zulassungsbestimmungen zum Medizin-Studium.

Heute trafen die Gesundheitsreferenten der Länder endlich wieder persönlich zu ihrer Konferenz zusammen, mit dabei war auch der neue Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein. Anträge, die von Kärnten – von Beate Prettner – eingebracht wurden, erhielten breite Zustimmung.

Corona-Auffrischungsimpfungen

Prettner forderte etwa ein bundesweit einheitliches Vorgehen bei den Corona-Auffrischungsimpfungen ab dem Winter – die Folgeimpfungen könnten nicht mehr Ländersache sein. "Kärnten hat daher einen Antrag eingebracht, wonach die folgenden Corona-Impfungen im Sinne von Schutzimpfungen als Pflichtleistung der Sozialversicherung zu sehen sind", so Prettner.

Reha-Kapazitäten für Long Covid

Ihrer Meinung nach müsste auch der im Jänner vorgelegte österreichische Reha-Plan adaptiert werden. In diesen flossen nämlich die Daten der Vor-Corona-Zeit ein, von Long Covid war noch keine Rede. Grundsätzlich sind die Reha-Plätze Sache der Sozialversicherung, es wird in Regionen kalkuliert. Die Region Süd besteht aus Kärnten, der Steiermark und dem Burgenland. Für diese forderte Prettner eine deutliche Aufstockung der Kapazitäten für Post-Covid- und Long-Covid-Patienten.

Zulassung zum Medizin-Studium

Das dritte Thema ist ein Dauerbrenner: die Zulassungsbestimmungen zum Medizin-Studium. Prettner fordert seit 2013 eine Änderung der Zulassungsbeschränkungen: "Es kann ja nicht sein, dass wir 91 Prozent der potenziellen Nachwuchsmediziner die Tür vor der Nase zuschlagen."

LH-Stv. Beate Prettner. – Foto: LPD Kärnten
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